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Information

Siba Galle
Tierheilpraxis für Pferde

Telefon: 01733110425

Buschloher Str. 56
58515 Lüdenscheid

Visitenkarte



Siba Galle

Diplom Biologin



Tierheilpraktische und physiotherapeutische Pferdebehandlung



  • Profilbild 1
  • Zebramutter mit Kind
  • tierheilpraktische Therapien
  • Stresspunktmassage

Pferde

betrachten - behandeln - bewegen



betrachten…


  • …wir unsere Pferde, sollten wir wissen, dass Pferde sozial lebende Flucht­tiere sind und sich in freier Wild­bahn fast den ganzen Tag be­wegen. Auf diese Grund­bedürf­nisse müssen wir in unseren Hal­tungs- und Nutzungs­formen eingehen. Die Abstimmung der zusam­menspielen­den Faktoren von Er­nähr­ung, Halt­ung und Nutz­ung ist dabei eine heraus­fordernde Aufgabe. Treten Probleme bei Pferden auf, müssen wir genau hin­schauen. Kleinste Veränder­ungen im Ver­halten, in der Statur oder auch im Stoff­wechsel können Hin­weise auf ent­stehende oder schon be­stehende Er­krank­ungen sein, die eine tier­ärzt­liche, tier­psycho­logi­sche, tier­heil­prakti­sche und/oder auch physio­therapeuti­sche Behandl­ung not­wendig machen.



behandeln…


  • …kann ich als Tierheil­praktikerin und Physio­therapeutin sowohl vor­beugend als auch rehabilitierend.
    Vor­beugung bedeutet für mich, mit natürlichen und ganz­heit­lichen Methoden zur Gesund­erhalt­ung beizu­tragen, bevor ein krank­hafter Zustand bei einem Pferd überhaupt erst ent­steht.
    Rehabilitierende Behandlung heißt für mich, ein bereits erkranktes Pferd in seinem Heilungs­prozess zu unter­stützen. Meine ganzheit­liche Behand­lung führe ich dabei auch be­gleitend bzw. nach einer tier­ärzt­lichen Be­hand­lung durch.



bewegen…


  • …heißt für mich, das Pferd in seinem Gesundungs­prozess entspre­chend seiner indivi­duellen Problematik sobald als möglich durch körper­liche Aktivität zu unter­stützen. Auch bei notwendiger Boxen­ruhe oder bei einge­schränkter Bewegungs­möglich­keit stehen mir viele Möglich­keiten der Mobilisation zur Ver­fügung.
    Auch gesunde Pferde können durch gezielte Massagen, Übungen und ein spezielles Training in ihrer Mobilität unter­stützt und somit ihre Gesund­heit gefördert werden.



Sie finden mehr dazu unter den Menü­punkten „Therapien“ und „Behandlung“, oder kontakt­ieren Sie mich.


Neues aus der Praxis


Sommerangebote

Juni bis September 2020




Sommerzeit, Coronakrise, Ausnahmezustand auch für Pferd, Reiter und allen rund ums Pferd tätigen Personen. Zum Glück dürfen wir uns jetzt wieder etwas freier bewegen.
Ich biete Ihnen meine Therapien und Beratungen wieder vor Ort an:
Ein regelmäßiger Gesundheits-Check ist wichtig für die Gesund­erhalt­ung Ihres Pferdes. Wie bei Menschen kann ich mit der Physio­therapie beim Pferd Ver­spannungen, Muskel­ver­härt­ungen und Blockaden bearbeiten und lösen. Ein muskulär gelockertes Pferd zeigt mehr Arbeits­bereit­schaft und ist rittiger als ein ver­spanntes Pferd. Manche Reit­probleme lösen sich dann wie von selbst.



Lesen Sie mehr über meine Methoden unter den Rubriken Therapien und Behandlung. Ihre Anliegen und Wünsche können Sie mir gerne per E-Mail oder telefonisch mit­teilen. Meine Preis­liste mit allen aktuellen Ange­boten kann ich Ihnen dann zu­schicken oder Sie können sie hier direkt herunterladen.

aktuelles Angebot: Behandlungspaket Sommer 2020



über mich...


  • …möchte ich neben meiner jahrzehnte­langen Begeister­ung für Pferde, meinen Tier­schutz­gedanken hervor­heben. Ich bin davon überzeugt, dass ein harmonisches Zusammen­sein von Mensch und Pferd nur dann gelingt, wenn unsere schutz­bedürftigen Pferde ihr individuelles Wesen zeigen können. Wenn wir als Nutzer auf die Bedürfnisse der Pferde ein­gehen und unser Ver­halten danach richten. Ich möchte mit meinem Wissen dazu bei­tragen, dass es diesen schö­nen Tieren in unserer Obhut gut bzw. besser geht. Wichtig ist für mich, die Zusammen­arbeit von Mensch und Pferd zu fördern. Nur ein ent­spanntes Pferd ohne Angst und Schmerz, kann dem Menschen ein Partner sein.
    Als Zoologin, Tierheil­praktikerin und Physio­therapeutin für Pferde kann ich event­uelle Imbalancen oder Krank­heiten Ihres Pferdes er­kennen und ganz­heit­lich be­handeln.


Therapien der Tierheilkunde

Techniken und Methoden, die bei meinen Behandlungen vollständig oder teilweise zur Anwendung kommen, möchte ich hier kurz vorstellen. Die meisten Therapiemethoden für Tiere wurden ausgehend von Humantherapien entwickelt.



Homöopathie



Der Leitsatz „Similia similibus curentus - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ geht auf den Arzt und Gründer der Homöo­pathie Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück. Es handelt sich um eine energetisch fein­stoff­liche Thera­pie­meth­ode, die sich auf stark ver­dünnte Substanzen pflanz­licher, minera­lischer oder tier­ischer Her­kunft stützt. Zum Ein­satz kommt in der klass­ischen Homöo­pat­hie bei jeder The­ra­pie jeweils ein einziges homöo­path­isches Arznei­mittel, dieses kann sowohl bei akuten als auch bei chron­ischen Er­krankun­gen verabreicht werden. Eines der speziellen Be­handl­ungs­gebiete der Homöo­pat­hie stellt die Konstitutions­the­ra­pie dar, bei welcher chron­ische Erkrank­ungen mit allen Folge­erkrank­ungen be­handelt werden. Eine weitere, allerdings nicht den klass­ischen homöo­pathischen Gesetzen kon­for­men, doch oft an­ge­wandte Therapie­form ist die Komplex­mittel­homöo­pathie. Dabei werden ver­schiedene, bewährte homöo­pathische Arznei­mittel in unter­schied­licher Ver­dünn­ung kombiniert und zusammen ver­ab­reicht. Homöo­pathika werden meist als Zucker­kügel­chen, den so­genann­ten Globuli, oder in Tab­letten­form oral ver­ab­reicht. Je nach Ver­dünn­ung (Potenz) ist die Gabe von Homöo­pathika doping­relevant und eine Karenz­zeit vor Turnieren ein­zu­halten.


Bachblütentherapie



Der Arzt Edward Bach (1886-1936) hat achtund­dreißig Blüh­pflanzen der Fließ­gewässer­ufer­zonen in be­stimmter Art und Weise auf­bereitet und bei psych­ischen Imbal­ancen, die zu organ­ischen Krank­heiten führen können, eingesetzt. Die Wirkung der Bach­blüten basiert auf energet­ischen Schwing­ungen der Essenzen und des Resonanz­ver­haltens des Körpers - und ist nicht rein pharma­kologisch be­gründet. Nach Bach sollte der Pat­ient und nicht die Krank­heit be­handelt werden, und diese auch nicht be­kämpft, sondern über­wunden werden. Es werden Blüten­essenzen her­ge­stellt, ver­dünnt und diese meist als Mischung ver­schie­dener Bach­blüten oral gegeben.


Biochemische Therapie mit Schüssler Salzen



Der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) hat zwölf körper­eigene Mineral­salze, an­ge­lehnt an die Ver­dünnungs­meth­ode der Homöo­pathie, her­ge­stellt. Das Wirk­spektr­um beruht, anders als bei homöo­path­ischen Arznei­mitteln, auf einer erleichter­ten Auf­nahme von Mineral­salzen in die Zellen, um diese wieder in ein Gleich­gewicht zu bringen. Insge­samt sind heute die von ihm ent­wickelten zwölf Haupt­mittel und fünf­zehn dazu­ge­kommene Er­gänz­ungs­mittel be­kannt, die über­wiegend in Tab­letten­form ver­ab­reicht werden.


Phytotherapie und Aromatherapie



Die Pflanzenheilkunde ist eine seit Menschen­ge­denken ange­wandte Therapie­form, sie beruht auf den bio­chem­ischen pflanz­lichen Wirk­stoffen, die ent­sprechend des Krank­heits­bildes ziel­gerichtet ein­ge­setzt wer­den. Die Wirk­stoffe können ent­weder als Fertig­aus­zug ge­geben oder als Kraut direkt in frischer oder ge­trock­neter Form, als Kalt­aus­zug, Öl­aus­zug, Ab­kochung, als Auf­guss, Pulver oder als Tinktur gewonnen und ver­ab­reicht werden. Eine Ther­apie­form der Pflanzen­heil­kunde ist die Aroma­therapie, bei welcher äther­ische Öle der Pflanzen zur Wirkung kommen und als Aero­sole, als Ein­reib­ungen, Wickel oder Bäder angewandt wer­den. Diese wirken in ver­schieden­ster Art und Weise auf die Psyche und den Körper ein.


Akupressur



Diese Methode sowie auch die der Aku­punktur basiert auf den Grund­lagen der jahr­tausende­alten tradi­tion­ellen chines­ischen Medi­zin. Bei der Aku­pressur drückt bzw. massiert der Thera­peut mit seinen Fingern oder drückt mit einem Therapie­stab auf die Aku­punk­tur­punkte. Bei der Aku­punktur werden spezi­elle Aku­punk­tur­nadeln in die Haut ein­ge­führt. Auch wenn die Meth­ode der Aku­pressur nicht die Intens­ität der Aku­punk­tur­meth­ode er­reicht, findet sie ihre An­wend­ung als regulie­rende Thera­pie. So können musku­läre Ver­spann­ungen und andere schmerz­hafte Er­krank­ungen des Be­wegungs­app­arates behandelt werden. Das Ziel beider Meth­oden ist es, den harmon­ischen Energie­fluss des Körpers zu er­halten oder wieder­her­zu­stellen. Durch die Stimu­lation dieser be­stimmten Punkte auf den Energie­bahnen, den soge­nannten Meridi­anen, werden die Selbst­heilungs­kräfte an­ge­regt. Thera­peuten können die Aku­punktur­punkte an ihrem er­niedri­gten Haut­wider­stand er­kennen und be­handeln.


Softlaserakupunktur



Diese moderne, schmerz­freie Meth­ode der Aku­punk­tur ist eine Alter­native zur klass­ischen Nadel­aku­punk­tur und ist besonders für die hyper­sensi­tiven Pferde ge­eignet. Die Laser­aku­punk­tur wurde von europä­ischen Aku­punk­tur­ärzten wie Prof. mult. h.c. VRC Dr. med. Frank R. Bahr und Dr. Paul Nogier ent­wickelt. Bei dieser Meth­ode wer­den die Aku­punk­tur­punkte auf den Meridi­anen durch ge­bündelte Low-Level-Laser­strahlen stimu­liert. Die Forsch­ung hat gezeigt, dass jeder Meridian eine eigene Laser­resonanz­schwing­ung auf­weist. Passende Laser­strahlen­frequen­zen können die Aku­punk­tur­punkte auf den Meridi­anen stimu­lieren, den Energie­fluss för­dern und so eine heil­ende Wirk­ung er­zielen. Dabei werden Aku­punk­tur­punkte so­lange mit Laser­licht be­handelt, bis ein Energie­gleich­gewicht her­ge­stellt ist und die Energie in den Meridi­anen wieder fließen kann. Behandl­ungs­wieder­hol­ungen sind je nach Schwe­re­grad der Er­krank­ung er­for­der­lich. Bei sach­gemäßer An­wend­ung des Lasers sind keine uner­wünschten Neben­wirk­ungen zu er­warten. Die Laser­strahlen wirken auch durch­blu­tungs­för­dernd, ent­zündungs­hemm­end und wund­heilend.



Nach dem deutschen Heil­mittel­werbe­recht Paragraph § 3 han­delt es sich bei den hier vor­ge­stellten Methoden sowohl thera­peutischer als auch diagnosti­scher Art um Ver­fahren der alter­nativen Medizin und deren Wirk­sam­keit ist natur­wissen­schaft­lich schul­medizin­isch nicht nach­ge­wiesen und nicht anerkannt.



Methoden der Physiotherapie

Die Physiotherapie ist der Ober­begriff für alle aktiven und passiven Therapie­formen, die die Körper­beweg­ungen in ihrer Gesamt­heit har­monisieren. Bei meinen Behandl­ungen wende ich die hier auf­ge­führ­ten Metho­den an.



Manuelle Therapie...



...beschäftigt sich mit der Dia­gnostik und Be­handl­ung von Funktions­stör­ungen der Ge­lenke, Muskeln und Nerven und ihrer Folge­er­schein­ungen. Dabei werden Be­weg­ungs­ab­läufe inner­halb der Ge­lenke, Blockier­ungen oder Ein­schränk­ungen der Ge­lenke und der Wirbel­säule und ihre Folge­er­schein­ungen mit spezi­ellen Hand­griff- und Mobi­lisations­tech­niken behandelt. Das Ziel ist es, neben einer Schmerz­linder­ung die Wieder­her­stell­ung der Beweg­lich­keit zu er­reichen. Diese Thera­pie­form hat sich inner­halb der Physio­thera­pie als eigen­ständ­ige Thera­pie­meth­ode ent­wickelt.


Klassische Massage...



...ist bereits aus dem Alter­tum bekannt und beruht auf der mechan­ischen Reiz­ung von Haut, Unter­haut und Musku­latur. Bei der klass­ischen Massage kommen vor allem fünf Massage­griff­tech­niken (Klopfen, Kneten, Walken, Reiben, Streichen) zur An­wend­ung und dienen der Lösung sowie der besseren Durch­blut­ung von Muskeln und Gewebe.


Dehntechniken...



...kommen entweder als aktive Meth­ode zum Ein­satz, wobei eine Dehn­ung ent­weder durch die eigenen Muskel­kontrakt­ionen des Pferdes er­reicht wird, oder durch passive Dehn­ung, die durch den Thera­peuten initi­iert wird. Das Ziel der Dehnungs­übungen ist es, verkürzte Strukt­uren des Be­wegungs­appa­rates in ihre physio­log­ische Form zurück­zu­führen.


Manuelle Lymphdrainage...



...hat das Ziel, mit ge­zielten Massagen ge­schwol­lenes Gewebe zu ent­stauen und die Pump­leist­ung des Gefäß­systems zu unter­stützen. Das Lymph­bahn­system ist ähnlich auf­ge­baut wie das Blut­bahn­system, endet allerdings blind im Binde­gewebe, so dass die Lymph­flüssig­keit zwischen den Zellen zu finden ist. Das Lymph­system ist zum einen für den Ab­trans­port der Zwischen­zell­flüssig­keit und zum anderen, mit bestimmten Ab­wehr­zellen bestückt, für die Immun­antwort zuständig. Die Lymph­knoten, als Ver­dick­ungen der Lymph­bahnen zu er­kennen, dienen vor allem als Filter­system. Ist der Lymph­fluss gestört, kann es zum Bei­spiel zu Stau­ungen in den Beinen kommen. Durch ge­zielte Massagen, einer Tape­anlage und anderen Metho­den kann diesem Stau ent­gegen­ge­wirkt werden.


Faszientherapie



Mit der Faszien­therapie können Faszien, die netz­artig als Binde­ge­webe den ganzen Körper durch­ziehen, gelöst werden. Faszien tren­nen Muskeln und Organ­strukt­uren, sie fung­ieren als Auf­hänge- bzw. Halte­bänder und sind mit für den Ab­trans­port der Lymph­flüssig­keit zu­ständig. Sind die Faszien durch Ver­spann­ungen oder Ver­letz­ungen gestört, führt das zu Schmerzen und in­folge­dessen zu Be­wegungs­ein­schränk­ungen. Bei der Faszien­therapie werden Faszien gelöst und dadurch das Organ ent­spannt. Dies geschieht mittels spezieller Mas­sage­techniken oder mit Hilfs­mitteln wie zum Beispiel spezieller Faszien­rollen oder anderer Hilfs­mittel.


Taping mit elastischen Tapes...



...basiert auf den Prinzipien der Kinesiologie (hier: Lehre der Physio­logie der Be­wegungs­ab­läufe) und ist auf den Chiro­prakt­iker Kenzo Kase zurück­zu­führen. Aus einem starren Tape­band ent­wickelte er An­fang der siebziger Jahre ein elasti­sches Tape­band, das Kinesio­tape. Das Tape­band klebt dank spezi­eller Kleber auch auf Pferde­fell und kann dabei mit seinen elasti­schen Eigen­schaften das Unter­haut­gewebe stimu­lieren. Diese speziellen Tapes kommen zum Bei­spiel im An­schluss an eine physio­thera­peut­ische Be­handl­ung zum Eins­atz und ver­längern und stabi­lisieren den Be­handlungs­effekt für eine gewisse Zeit.


Stresspunktmassage



Die Stresspunktmassage ist eine manuelle Massage­technik, die auf den amerikani­schen Physio- und Sport­thera­peuten Jack Meagher Anfang der siebziger Jahre zurück zu führen ist. Sie dient der Beseiti­gung muskulärer Ver­spann­ungen und Ver­besser­ung der Durchblu­tung. Bei dieser Massage­technik wird mit direktem Druck quer zur Muskel­faser oder auch mit rhythmi­schem Druck über den ganzen Muskel­bauch massiert. Die Stress­punkte liegen vor­wiegend im Über­gang von Sehne zu Muskel und dabei nicht unbedingt im schmerz­aus­lösenden Muskel. Im Gegen­satz zu den Stress­punkten liegen die soge­nannten Trigger­punkte in Schmerz­arealen des Muskel­bauches und können meist als ödematös an­ge­schwollene Bereiche erkannt wer­den. Eine Trigger­punkt­massage erfolgt längs der Muskel­faser­richt­ung, Muskel­knötchen werden ge­dehnt und Faszien ge­löst. Muskel­knötchen sind zusammen­ge­zogene Muskel­fasern, die einem ungenü­genden Stoff­wechsel unter­liegen und folglich schmerzen.


Thermotherapie



Bei der Thermotherapie wird je nach Indikation Wärme oder Kälte in Form von Pack­ung­en, Ein­reib­ungen, Auf­lagen oder Kom­pres­sen zur Durch­blutungs­förder­ung, Schmerz­linder­ung und Ent­spann­ung der Musku­latur und des Gewebes ein­ge­setzt. Gezielt vor oder nach der Nutzung der Pferde, bei ver­letzungs­beding­ter Boxen­ruhe oder bei ex­tre­mer Witter­ung, zur Vor- oder Nach­be­handl­ung oder als be­gleit­ende Be­handl­ung kann der Ein­satz von Ther­mo­thera­pie sinn­voll sein.


Vibrationstherapie



Diese Schallwellen­therapie wird seit langer Zeit erfolg­reich in der Human­medizin zur Schmerz­linder­ung von Muskel-, Sehnen- und Gelenk­schmerzen sowie der Behandl­ung neuro­naler Erkrank­ungen ein­ge­setzt. Seit einigen Jahren findet diese nicht invasive Methode auch in der Physio­therapie für Tiere ihre An­wend­ung. Das Prinzip funktion­iert nach der Gate-Control-Theorie, nach der sensori­sche Reize wie Wärme, Kälte oder auch Vibra­tionen, die auf Nerven­fasern treffen, die Weiter­leitung von Schmerz­signalen an das Gehirn unter­brechen, da die sensori­schen Reize die Schmerz­signale über­lagern.

Bei Pferden setze ich das Gerät vor allem bei myofasz­ialen Schmerzen und Trigger­punktbe­handl­ungen ein. Durch die Schall­wellen­be­handl­ung werden die ver­spannten Körper­bereiche stimuliert und aktiviert, die Durch­blutung so ge­fördert und die Ver­sorg­ung des Gewebes ver­bessert. Durch diese Be­handl­ung kann sich die Musku­latur wieder ent­spannen. Auch der Heilungs­prozess von Sehnen- und Gelenk­schäden kann durch eine Schall­wellen­be­handl­ung der inserier­enden Muskeln ge­fördert werden.


Laserfrequenztherapie



Bei der Laserfrequenztherapie handelt es sich um eine moderne, energetisch sanft wirkende Be­handl­ungs­met­hode. Laser steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“. In der Pferde­thera­pie kommen Low-Level-Laser mit nied­ri­ger Ener­gie zum Ein­satz und stimu­lieren physio­log­ische Pro­zesse auf Zell­ebene. Auch als Low-Level-Light-Therapie (LLLT) bekannt. Es handelt sich um eine Licht­thera­pie mit Licht­emiss­ionen im infra­roten Wellen­län­gen­ber­eich (785nm – 850nm). Mono­chromat­ische Licht­strahlen, also gleicher Wellen­länge, treffen ge­bündelt auf die Haut und dringen in das Gewebe ein und stimul­ieren be­treff­ende Körper­zellen. Im Rah­men der Physio­thera­pie werden sowohl der Flächen- als auch der Punkt­laser be­nutzt, die zur Schmerz­linder­ung, Wund­heil­ung, Gewebs­regen­erat­ion, Ent­zünd­ungs­hemm­ung, An­reg­ung des Lymph­ab­flusses oder aber auch zur Ent­stör­ung von Narben­gewebe ver­wendet werden. Der Einsatz dieser Meth­ode ist nicht doping­rele­vant und bei sach­ge­mäßer An­wend­ung neben­wirk­ungs­frei.

Behandlungsverfahren



Behandlungsablauf



Unabhängig davon, ob Sie Ihr Pferd im Turnier-, im Frei­zeit­sport oder für die Zucht nutzen, kann eine tier­heil­prakti­sche bzw. physio­thera­peut­ische Be­handl­ung sinn­voll und nütz­lich sein. Aspekte des Tier­schutzes sowie die Mensch-Pferd-Beziehung werden in meiner Be­handl­ung stets berück­sichtigt. Beim Erst­kontakt lege ich viel Wert auf die Unter­such­ung, anschließend beginne ich mit meiner ersten Be­handl­ung.


Kundennähe



Ich komme direkt zu Ihrem Pferd und behandle in ver­trauter Atmos­phäre, so dass die meist stress­be­ladenen und zeit­auf­wendi­gen Trans­porte weg­fallen. Die Be­tracht­ung Ihres Pferdes in seiner üblichen Um­geb­ung ist für eine ganz­heitl­iche Be­handl­ung maß­geblich.


Untersuchung



Nach einer all­ge­meinen klini­schen Unter­suchung werde ich mich der spezi­ellen Proble­matik Ihres Pferdes widmen. Zu meiner Unter­such­ung ge­hören je nach Be­darf eine Gang­analyse, ein Zaum- und Sattel­check, not­wend­ige Labor­unter­such­ungen wie Kot-, Urin­unter­suchung oder auch ein Fell­mineralien­screen.


Therapiebegleitung



Ich erstelle einen Futter­plan, einen Trainings- und auch einen Be­handlungs­plan für Sie und bin Ihnen bei der Um­setz­ung be­hilf­lich. Ich unter­stütze Sie bei auf­kommenden Problemen der Pferde­halt­ung, der Er­nähr­ung, der Nutz­ung und auch des Ver­haltens Ihres Pferdes.


Kosten



Tierheil­praktiker sind in der Höhe ihrer Ge­bühren frei. Als Grundlage dient das Gebühren­ver­zeichnis der Arbeits­gemein­schaft Deut­scher Tier­heil­praktiker. Ich biete immer wieder spezielle Spar­pakete und Rabatte an.

Meine Partner







2020 @ Siba Galle